Kurkuma & Curcumin

Nebenwirkungen von Kurkuma

Nebenwirkungen von Kurkuma

„Die aktuelle Studienlage (Stand 2018) zeigt, dass derzeit keine ernstzunehmenden Nebenwirkungen im Zusammenhang mit Kurkuma auftreten. Lediglich bei Gallenwegserkrankungen, Gerinnungsstörungen und der parallelen Einnahme von Medikamenten sollte die Einnahme von Curcumin mit einem Arzt abgesprochen werden.“1

Kurkuma gilt allgemein als gut bekömmliches Gewürz, welches durch Anregung des Gallenflusses insbesondere die Verdauung schwerer und fettiger Speisen fördert. Im Gegensatz zu Chili, Cayennepfeffer und Pfeffer ist es sehr mild und nur wenig scharf. Dadurch kann es auch von Personen, welche ansonsten Probleme mit würzigen Speisen haben, in der Regel problemlos verzehrt werden. Entsprechende Reaktionen wie Übelkeit, Sodbrennen oder Magenkrämpfe sind nicht bekannt.

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Hat Kurkuma Nebenwirkungen?

Curcumin gilt als nicht-toxisch, weist keine bekannten Nebenwirkungen auf und wurde generell als pharmakologisch unbedenklich eingestuft. Lediglich Menschen mit Verschluss der ableitenden Gallenwege oder anderen Gallenwegserkrankungen sollten vor der Einnahme von Curcumin einen Arzt konsultieren, da es wie eingangs bereits erwähnt zu einer Anregung der Gallentätigkeit kommen kann. Auch kann die antiangiogenetische Wirkung von Curcumin unter bestimmten, seltenen Umständen Einfluss auf Wundheilungs- und Reparaturprozesse nehmen. Zudem ist die Absprache mit einem Arzt erforderlich, wenn Kurkuma und Curcumin zusammen mit Blutgerinnungshemmern konsumiert wird. Denn Kurkuma soll eine blutverdünnende Funktion haben.

Bedenken gibt es in Fachkreisen auch bei Präparaten mit Piperin. Schwarzer Pfeffer kann den Darm reizen, zu Unverträglichkeiten führen und bei hohem Konsum unter Umständen das Leberenzym CYP3A4 inaktivieren.

Im Allgemeinen kann man die Einnahme von Kurkuma und Curcumin auch im Vergleich mit anderen Präparaten als unbedenklich einstufen, da es zu den natürlichen Heilmitteln gezählt wird.

Polysorbat 80 in Kurkuma Kapseln

In unserem empfohlenen Produkt wird zusätzlich Polysorbat 80 verwendet, um das Curcumin effektiv in den Blutkreislauf zu schleusen. Dieser Hilfsstoff wird immer wieder kontrovers diskutiert, denn er dient als Emulgator in zahlreichen Lebensmitteln wie Speiseeis, Kuchen oder auch in Milch- und Sahneersatzprodukten aus pflanzlichen Rohstoffen. Von der EU und der WHO wird Polysorbat als unbedenklich eingestuft, denn dieser Hilfsstoff ist seit über 10 Jahren im Markt etabliert, ohne jegliche Beobachtungen über Nebeneffekte oder toxische Wirkungen. Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) gibt für Polysorbat 80 einen ADI-Wert von 25 mg pro KG an („Average Daily Intake“ = Durchschnittl. Verzehr pro Tag). Für eine Person die 60kg wiegt, liegt der Wert hier bei 1500 mg. ADI-Werte beinhalten zusätzlich eine Sicherheitsmarge von mindestens Faktor 100. Dass diese Menge in den von uns empfohlenen Kurkuma Kapseln überschritten wird, ist nahezu unmöglich.

Falls jedoch gänzlich auf Polysorbat verzichtet werden soll, empfiehlt sich ein phytholistisches Präparat, das durch seine zahlreichen Inhaltsstoffe die Bioverfügbarkeit von Curcumin natürlich steigert.

Fazit

Grundsätzlich kann gesagt werden, dass Kurkuma frei von Nebenwirkungen ist und lediglich bei Personen mit Gallenwegsproblemen und bei gleichzeitiger Einnahme von Blutgerinnungsghemmern Vorsicht geboten ist. Hier ist die Einschätzung eines Arztes zuvor einzuholen.

Quellenverzeichnis

Soleimani, V., Sahebkar, A., & Hosseinzadeh, H. (2018). Turmeric (Curcuma longa) and its major constituent (curcumin) as nontoxic and safe substances: Review. Phytotherapy Research : PTR. https://doi.org/10.1002/ptr.6054

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Weitere Informationen zu Kurkuma und Curcumin

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