Nebenwirkungen von Kurkuma

Die aktuelle Studienlage (Stand 2016) zeigt, dass derzeit keine Nebenwirkungen oder unerwünschten Effekte im Zusammenhang mit Kurkuma auftreten. Vorsicht sollten jedoch Menschen mit Gallenwegserkrankungen haben.

Ist Kurkuma bekömmlich?

Kurkuma gilt allgemein als gut bekömmliches Gewürz, welches durch Anregung des Gallenflusses insbesondere die Verdauung schwerer und fettiger Speisen fördert. Im Gegensatz zu Chili, Cayennepfeffer und Pfeffer ist es sehr mild und nur wenig scharf. Dadurch kann es auch von Personen, welche ansonsten Probleme mit würzigen Speisen haben, in der Regel problemlos verzehrt werden. Entsprechende Reaktionen wie Übelkeit, Sodbrennen oder Magenkrämpfe sind nicht bekannt.

Der Kurkuma Testsieger

Hat Kurkuma Nebenwirkungen?

Kurkumin gilt als nicht- toxisch, weist keine bekannten Nebenwirkungen auf und wurde generell als pharmakologisch unbedenklich eingestuft. Lediglich Menschen mit Verschluss der ableitenden Gallenwege oder anderen Gallenwegserkrankungen sollten vor der Einnahme von Kurkumin einen Arzt konsultieren, da es wie eingangs bereits erwähnt zu einer Anregung der Gallentätigkeit kommen kann. Auch kann die antiangiogenetische Wirkung von Kurkumin unter bestimmten, seltenen Umständen Einfluss auf Wundheilungs- und Reparaturprozesse nehmen.

Bedenken gibt es in Fachkreisen auch bei Präparaten mit Piperin. Schwarzer Pfeffer kann den Darm reizen, zu Unverträglichkeiten führen und bei hohem Konsum unter Umständen das Leberenzym CYP3A4 inaktivieren.

Im Allgemeinen kann man die Einnahme von Kurkuma und Kurkumin auch im Vergleich mit anderen Präparaten als unbedenklich einstufen.