Mizell-Kurkuma / Mizellen-Kurkuma

Mizell-KurkumaDie Herausforderung bei Kurkuma

Kurkuma hat vielfältige Wirkungen. Doch relativ schnell kommt die Frage auf: Warum hat man früher noch nichts davon gehört? Warum ist so ein Kurkuma Medikament nicht verschreibungspflichtig? Warum erstattet es die Krankenkasse nicht? Dies liegt einerseits daran, dass Studien zu Kurkuma relativ neu sind. Andererseits ist Kurkuma ein pflanzliches Naturprodukt und hat eine Herausforderung zu bewältigen: Die Aufnahmerate!

Ein grundlegendes Problem beim Einsatz von Kurkuma und Kurkumin in der Prävention und Therapie verschiedener Krankheiten ist die sog. Bioverfügbarkeit. Kurkumin wird im Darm nur in geringem Umfang aus der Nahrung resorbiert, weshalb es selbst bei der Einnahme großer Mengen nicht einmal annähernd sein volles gesundheitliches Potential entfalten kann.

Erfahren sie hier mehr über Bioverfügbarkeit

Dies liegt daran, dass Curcumin nicht wasserlöslich (=”lipophil”) ist. Da unser Körper ja, wie wir wissen, zu knapp 70% aus Wasser besteht, haben wir das Problem, dass das eben fettlösliche Curcumin in dem wässrigen Magen-Darm-Trakt nicht aufgenommen werden kann. Ergebnis: Es gelangt letztendlich nur sehr wenig Curcumin im Organismus des Menschen an. Der wirkliche Großteil wird direkt wieder durch den Fäzes ausgeschieden.

Bioverfügbarkeit steigern mit Mizell-Kurkuma

Wie beschrieben ist Kurkumin nicht wasserlöslich. Bislang versuchte man die Aufnahmerate von Kurkuma auf diversen Wegen zu verbessern. So hat man durch Forschung und Wissenschaft mittlerweile diverse Darreichungsformen untersucht: Natives Curcumin (also einfach nur verpulvert), Curcumin mit essentiellen Ölen und Lecithin, hergestellt mit Nanotechnologie, Kurkuma mit Piperin (oder dem erfundenem Wort “Bioperin”) und die sogenannte Mizell-Formulierung. Eine weitere, detailliertere Aufzählung zu diesen Darreichungsformen wird Ihnen hier gegeben: Bioverfügbarkeit.

Der Kurkuma Testsieger

Mizellen Formulierung

Die nach aktuellem Forschungsstand beste Möglichkeit die Bioverfügbarkeit zu steigern ist ein Mizell-Kurkuma bzw. Mizellen-Kurkuma. Bei Mizellen handelt es sich um eine bestimmte Annordnung von Lipiden, also Fetten in nicht fettlöslicher Umgebung.

Dabei lagern sich diese mit ihrem nicht-wasserlöslichen Anteil nach innen hin zusammen. Genau dieses Verhalten zeigen Lipide auch im menschlichen Verdauungstrakt, wodurch die mizellare Kurkumin-Formulierung gewissermaßen einen integralen Vorgang in der Verdauung des Menschen imitiert, was die gute Aufnahmerate erklären könnte.

Oder einfach erklärt: Es bildet sich eine wasserlösliche Schicht (kleine Ballons), welche das fettlösliche Curcumin umschließen. Das Mizell-Kurkuma kann somit den Magen-Darm-Trakt passieren und das Curcumin somit auf natürliche Weise in den Organismus gelangen.

Gegenüber einem Kurkuma Produkt mit Piperin ist die Bioverfügbarkeit bei Mizell-Curcuma um das 9-fache höher! Bei gleichem Curcumin-Anteil müsste man also 9 Kapseln mit Piperin bei einer Kapsel in Mizell-Form.

Der folgende Beitrag veranschaulicht den verbesserten Aufnahmeprozess von Mizellen im Verdauungstrakt: