Kurkuma bei Blutkrebs – Fall aus Großbritannien macht Furore

Die Londonerin Dieneke Ferguson ist seit einigen Wochen in aller Munde. Nicht nur die Daily Mail berichtete über sie, sondern auch die renommierte Fachzeitschrift für Medizin, das British Medical Journal. Denn Frau Ferguson, die im Norden Londons lebt, hat mithilfe von Curcumin die Ausbreitung des Blutkrebs-Myelom eindämmen können, ohne dass eine weitere Behandlung wie Chemo- oder Bestrahlungstherapie parallel eingesetzt wurde, wie die Medien berichten. Sie ist demnach der erste objektive und dokumentierte Fall zur Wirkung von Curcumin bei Krebspatienten. So ist es nicht verwunderlich, dass nicht nur Ernährungswissenschaftler und Mediziner, sondern vor allem Krebsforscher auf sie aufmerksam geworden sind. Doch erfahren Sie mehr zur Geschichte von Dieneke Ferguson!

Klassische Krebstherapien ohne Wirkung

Bei der Londonerin Dieneke Ferguson wurde im Jahr 2007 das erste Mal die bösartige Tumorerkrankung Myelom oder auch Kahler-Krankheit diagnostiziert. Das ist eine der häufigsten malignen Tumorerkrankungen von Knochen und Knochenmark und wird durch Veränderung der Plasmazellen ausgelöst. Dabei entarten Plasmazellen und deren Tochterklone verbreiten sich im ganzen Knochenmark. Nach drei meist qualvollen und mühseligen Chemobehandlungen und vier Stammzelltransplantationen ohne jegliche Wirkung auf den Blutkrebs entschied sich Frau Ferguson die klassischen Krebstherapien erfolglos abzubrechen. Bei ihrer Recherche zu alternativen Heilmethoden bei Krebs stieß Dienke Ferguson 2011 auf die asiatische Heilwurzel Kurkuma. Das darin enthaltene Curcumin wird schon seit Jahrtausenden im ostasiatischen Raum bei den unterschiedlichsten Erkrankungen eingesetzt. Es ist nicht nur für seine entzündungshemmenden und antibakteriellen Eigenschaften bekannt, sondern wird seit einigen Jahren auch verstärkt auf seine antikarzenogenen Fähigkeiten untersucht. Allerdings sind bisherige Studien noch zu keinem eindeutigen Ergebnis bei der Wirkung von Curcumin auf Krebs gelangt. Umso erstaunlicher ist die Geschichte der 67-jährigen Londonerin.

Curcumin-Kapseln dämmten Verbreitung von Krebszellen ein

Da sie zunehmend an Schmerzen vor allem im Rückenbereich litt, entschied sich Frau Ferguson  den natürlichen Pflanzenstoff Curcumin auszuprobieren. Zwar hat die gängige Kurkumaknolle nur einen geringen Anteil an dem Pigment Curcumin, gibt es doch heutzutage den pflanzlichen Extrakt in Kapselform mit einer viel höheren Konzentration. 2011 begann Frau Ferguson mit der Kurkuma-Therapie und nahm über mehrere Jahre hinweg  8g Curcumin zu sich. Nach heutigem Stand  konnte die Londonerin  das Ausbreiten der bösartigen Erkrankung  eindämmen und die Krebszellen auf ein Minimum reduzieren. Ihren Ärzten zufolge hat sich der Zustand der Patientin in den letzten Jahren positiv stabilisiert und die Lebensqualität hat sich enorm verbessert. Auch der Myeloma Spezialist Jamie Cavenagh zeigte sich überrascht von der positiven Entwicklung der Krebserkrankung bei Frau Ferguson. Er betonte vor allem die Eindeutigkeit dieser Curcumin-Therapie, da sie unabhängig von anderen klassischen Behandlungen Erfolg zeigte. Dienke Ferguson ist heute überaus glücklich auf die natürlichen Pflanzenstoff Curcumin gestoßen zu sein und  führt mittlerweile ein normales Leben. Sie betont: „Ich hoffe, dass meine Geschichte dazu führen wird, dass mehr Menschen über die erstaunlichen gesundheitlichen Vorteile von Curcumin erfahren.“

Studien bestätigen entzündungshemmende Wirkung von Curcumin

Curcumin ist bereits seit einigen Jahren zur interessanten Alternative sowohl in der Krebs- als auch der Alzheimer- und Schmerzforschung geworden. In hunderten Studien wurde die positive Wirkung dieses natürlichen Extrakts bei entzündlichen Krankheiten untersucht und bestätigt. (Mehr zu Kurkuma bei Entzündungen) Die Wissenschaftler stehen momentan vor der großen Herausforderung Curcumin bei Volkskrankheiten wie Krebs effektiv einsetzen zu können. Daher weckt die erstaunliche Geschichte von Dieneke Ferguson Optimismus bei vielen Forschern. Hier erfahren Sie mehr zum Stand der Forschung von Kurkuma und Curcumin bei Krebs.