Hilft Kurkuma bei Diabetes?

Ein unverzichtbarer Energielieferant für unseren Organismus – Glukose. Sie verhilft den roten Blutkörperchen dazu, ihre Aufgaben zu erfüllen und versorgt das Gehirn sowie das Nierenmark mit Kraft und Ausdauer. Im Volksmund auch als Traubenzucker bekannt, wird der Wirkstoff durch die Nahrung aufgenommen und entweder sofort verarbeitet oder mithilfe von Insulin als Glykogen gespeichert und bei Bedarf verwendet.
Durch die Nahrungsaufnahmen schwanken unsere Blutzuckerwerte zwischen 70 und 160 Milligramm pro Deziliter. Bei nüchternem Magen sind die Werte eher niedrig. Nach einer Mahlzeit steigen sie und fallen wieder, sobald der Traubenzucker verarbeitet wurde. Jedoch gibt es Fälle, wenn die Blutzuckerwerte konstant hoch bleiben. Lassen sie sich nicht mehr regulieren, könnte es ein Signal dafür sein, dass es zu einer Erkrankung gekommen ist – Diabetes.

Diabetes und seine Tücken

An Diabetes zu erkranken bedeutet, dass die Funktion der Bauchspeicheldrüse gestört ist. Dies führt dazu, dass die Glukose nicht mehr richtig verarbeitet werden kann und der Zucker im Blut ansteigt. Oft sind die Erkrankten dann müde, fühlen sich schlapp, haben vermehrt starken Harndrang und anhaltenden Durst. Die zwei wichtigsten Formen der Diabeteserkrankung sind Typ 1 und Typ 2 Diabetes.

Typ 1 Diabetes

Beim Typ 1 Diabetes handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung. Dieser Typ tritt oft bereits im Kindes- oder Jugendalter auf. Dabei sterben die Insulin-produzierenden Zellen ab bzw. werden von den körpereigenen Antikörpern zerstört. Folglich kann kein oder wenig Insulin produziert werden und die Glukose kann nicht verarbeitet werden, indem sie mithilfe des Insulins aus dem Blut in andere Organe transportiert wird. Die Zellen dieser Organe sind daraufhin unterversorgt, der Blutzuckerspiegel bleibt erhöht und Energie geht verloren. An Diabetes Typ 1 Erkrankte müssen entsprechend ihr Leben lang Insulin spitzen, um die Dysfunktion des Körpers auszugleichen.

Typ 2 Diabetes

Etwa 90% aller Diabetes-Erkrankungen sind Typ 2 Erkrankungen. Diese entsteht aufgrund eines ungesunden Lebensstils. Die Ursache ist eine nicht ausreichende Insulinwirkung, sodass nicht genug Glukose aus dem Blut in die Zellen gelangen kann. Zwar produzieren Betazellen in der Bauchspeicheldrüse weiterhin Insulin, jedoch reicht dieser bei weiten nicht aus, um die große Menge an Glukose zu verarbeiten. Zusätzlich werden die Zellen resistenter gegenüber Insulin, da die Rezeptoren an der Zellmembran abnehmen, sodass keine ausreichende Wirkung mehr erzielt werden kann. Ein wichtiger Schritt hierbei ist, die Umstellung des Lebenswandels, was zusätzlich mit Medikamenten begleitet werden kann.

Folgen von Diabetes

Nicht die Krankheit selbst ist jedoch schwerwiegend, sondern ihre Folgen. Eine ausgereifte Diabetes-Erkrankung, die nicht behandelt wird, kann zu gravierenden Folgeerkrankungen führen. Dazu gehören zum Beispiel Herzinfarkt, Schlaganfall, Zell- und Gefäßschäden, Erblindung sowie eine Beschädigung der Nieren, die in Nierenversagen resultieren kann.

Der natürliche Helfer – bekannt bereits aus der Antike

Kurkuma – auch Safranwurzel genannt – ist hauptsächlich als Hauptbestandteil des Gewürzes Curry bekannt, doch im asiatischen Raum wird sie bereits seit Jahrhunderten für medizinische Zwecke verwendet. Sie soll bei Übergewicht helfen sowie bei Leber- und Nierenerkrankungen, die Blutzirkulation wird verbessert und sogar einige Arten von Krebszellen soll das Wundermittel bekämpfen können, wo Medikamente versagen. So auch bei Diabetes. In zahlreichen Studien wurde bereits eine positive Wirkung von Kurkuma bei Diabetespatienten festgestellt. Dabei hilft die Gelbwurzel auf unterschiedliche Arten bei der Blutzuckerkrankheit.

Kurkuma bei Diabetes

Bei Diabetes-Patienten regt die Safranwurzel die Betazellen in der Bauchspeicheldrüse an. Diese produzieren entsprechend mehr Insulin und können so besser den Blutzuckerspiegel regulieren. Auf diese Weise werden die Blutzuckerwerte ausgeglichen und die Glukose an die Organe weitergeleitet. Zusätzlich senkt die Kurkuma den Traubenzucker-Gehalt im Blut, sodass weniger Insulin benötigt wird, um die Glukose an die Zellen zu transportieren. Folglich können ein Zuckerschock oder andere Spätfolgen vermindert werden. Ebenfalls kann die Einnahme der Gelbwurzel den Ausbruch des Diabetes verzögern oder sogar verhindern, denn es stabilisiert die Zellen, sodass die Rezeptoren nicht mutieren und das Insulin die volle Wirkung entfalten kann.
Kurkuma wirkt außerdem als antioxidativer Schutz für die Zellen. Das bedeutet, dass bei Typ 1 Diabetes-Patienten die Wirkung der Antikörper auf die Betazellen verringert wird, sodass diese Insulin produzieren können. Ebenfalls wird die Zerstörung der Rezeptoren verhindert. So kann die Glukose einfacher in die Zellen aufgenommen und in Energie umgewandelt werden.

Zusätzliche Wirkungen von Kurkuma

Kurkuma wirkt nicht nur als Schutzschild für die Zellen und verringert den Glukose-Gehalt, sondern ist antioxidativ und entzündungshemmend. Sie kann Krankheiten verlangsamen und die Folgen verringern. Beispielsweise werden Zell- und Gefäßschäden mithilfe der Gelbwurzel minimiert. Ebenfalls werden Plaqueablagerungen im Gehirn verhindert, sodass kognitive Fähigkeiten, die sich beispielsweise bei Alzheimer bzw. Demenz verschlechtern, weiterhin erhalten bleiben.

Einnahme von Kurkuma bei Diabetes

Eine Einnahme der Gelbwurzel durch Mahlzeiten ist zu medizinischen Zwecken nicht empfehlenswert. Durch das Kochen mit Hitze werden einige Wirkstoffe von Kurkuma zerstört, sodass es nicht mehr seine volle Wirkung entfalten kann. Generell wird Kurkuma auf diese Weise nur teilweise über den Magen-Darm-Trakt aufgenommen und bereits nach kurzer Zeit ungenutzt ausgeschieden. Mithilfe der Acurmin PLUS Kapseln wird der Wirkstoff jedoch optimal vom Organismus verarbeitet und kann somit an den benötigten Stellen wirken.
Falls Insulinpräparate eingenommen werden, ist Vorsicht geboten. Bei der Einnahme von beiden Wirkstoffen muss der Blutzuckerspiegel regelmäßig gemessen werden, damit man die Wirkung der Kurkuma einschätzen kann. Verzichten Sie auf die Kurkuma, wenn Sie Gallenprobleme haben, denn hier kann sogar eine Verschlimmerung stattfinden. Ebenfalls sollte man vorsichtig bei der Dosis sein, wenn man einen sensiblen Magen hat. Zu hohe Dosen können zu Verdauungsstörungen führen. Sind Sie sich unsicher, ob ein Kurkumapräparat das richtige für Sie ist, dann konsultieren Sie Ihren Arzt.