Kurkuma & Curcumin

Kurkuma bei Gallen- und Leberproblemen

      „Kurkuma regt die Gallenfunktion an und könnte die Leber vor Schäden schützen.“

Kurkuma & Curcumin – Heilknolle mit therapeutischer Vergangenheit

Kurkuma könnte bei Leber- und Gallenbeschwerden helfen. Die ostasiatische Pflanze fühlt sich vor allem in den Tropen wohl und gehört zur Familie der Ingwergewächse. Ihr botanischer Name ist Curcuma longa und sie wird vor allem in Indien angebaut und geerntet. Im Gegensatz zu den westlichen Ländern ist Kurkuma in Indien und China bereits seit tausenden von Jahren bekannt und wird nicht nur für ihren würzigen Geschmack und die einzigartige Farbe sehr geschätzt.

Die Wurzel-Pflanze verfügt vor allem über heilende Eigenschaften, die sie unter anderem zu einem beliebten Therapeutikum machen. Denn die indische Ayurveda setzt die Kurkuma-Pflanze bereits seit Generationen bei den unterschiedlichsten Beschwerden ein. So ist sie nicht nur bei Entzündungen ein gängiges Hausmittel, sie hat auch immunstimulierende und antibakterielle Fähigkeiten, welche die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen steigern können.

Foto - Kurkuma Wurzel frisch und als Pulver

Die therapeutische Wirkung von Kurkuma-Wurzel wird immer mehr erforscht. Foto: stevepb / Pixabay

Doch die Kurkuma-Pflanze erfährt seit einigen Jahren auch in unseren Gegenden vermehrtes Interesse. Als Lebensmittelfarbstoff ist das Curcumin, das sich im Kurkuma-Rhizom befindet, schon seit Langem bekannt, denn es dient aufgrund seiner gelb-orangenen Farbe häufig als Pigmentstoff. Die Tropenpflanze ist aufgrund ihrer Vergangenheit als Heilmittel in Südostasien auch seit einigen Jahren zunehmend Primärgegenstand unterschiedlicher wissenschaftlicher Forschungen. Dabei werden nicht nur ihre Wirkweisen auf Magen-Darm-Erkrankungen untersucht, sondern auch auf Volkskrankheiten wie Krebs, Alzheimer oder auch ihre Wirkung auf einzelne Organe wie Leber, Galle oder Darm.

Aufgrund ihrer zahlreichen Inhaltsstoffe wie ätherischen Ölen, Mineralstoffen und Spurenelementen ist die Kurkuma-Knolle eine ideale Ergänzung für eine ausgewogene und vollwertige Ernährung. Für den medizinischen Aspekt ist jedoch ihr biologisch aktivster Inhaltsstoff, das Curcumin, von Bedeutung. Das Curcumin besteht aus so genannten Curcuminoiden, welche nach bisherigem Kenntnisstand vier Verbindungen enthalten: Curcumin, Demethoxycurcumin, Bisdemethoxycurcumin und Cyclocurcumin (Curcumin I bis IV). Diese Verbindungen bedingen die vielfältigen Wirkweisen des Curcumins auf den menschlichen Organismus. Doch welche Wirkung hat Curcumin auf die Leber- und Galle-Funktionen und kann diese tropische Heilknolle effektiv die Gesundheit der Leber und Galle unterstützen?

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Funktionen von Galle und Leber

Leber, Gallenblase und Bauchspeicheldrüse bilden im Körper eine aufeinander abgestimmte Einheit, die essentielle Aufgaben des Verdauungssystems übernehmen. Dabei ermöglicht das Zusammenspiel dieser drei Organe die Nährstoffe aus dem Darm zu verarbeiten oder Abbaustoffe auszuscheiden. Gesundheitliche Probleme im Zusammenhang mit Leber und Galle können daher verschiedene Ursachen haben und sich auf unterschiedliche Art und Weise äußern.

Foto: Zu Verdauung von fettigem Essen brauchen wir Galle & Leber

Zu Verdauung von fettigem Essen brauchen wir Galle & Leber

Beide Organe stehen in enger Verbindung zueinander und wirken gemeinsam auf die Verdauung von Nahrungsfetten. In der Leber wird unter anderem die Gallensäure aus Cholesterin produziert. Diese wird in der Gallenblase gespeichert und bei Bedarf zusammen mit diversen Enzymen der Bauchspeicheldrüse in den Zwölffingerdarm abgegeben, um Fette für eine leichtere Verdauung aufzuspalten. Außerdem ist die Galle das Organ, über welches der Körper giftige oder schlecht wasserlösliche Stoffe ausscheidet.

Jedoch ist die Gallenblase kein Glied, das für den Menschen überlebenswichtig ist. Bei einer Entfernung der Gallenblase sollte der Betroffene zwar auf seinen Lebensstil und eine ausgewogene Ernährung achten, ist aber ansonsten wenig eingeschränkt in seiner Lebensqualität.

Die Leber hingegen hat viele unterschiedliche Funktionen und ist ein wichtiger Bestandteil des menschlichen Organismus. So sind ihre Aufgaben unter anderem die Bildung und Speicherung von Traubenzucker, die Herstellung von Eiweißen und Ketonkörper, aber auch der Abbau von Giftstoffen wie Alkohol oder Medikamenten und Bilirubin oder Steroidhormonen. Die Leber ist daher ein zentrales Organ für den Stoffwechsel, das sich sogar selbst regenerieren kann. Falls ein Teil der Leber operativ entfernt werden muss, kann der übrig gebliebene Rest innerhalb kurzer Zeit die Regeneration ankurbeln und von sich aus wieder nachwachsen.

Folgen von Leber- und Gallen-Funktionsstörungen

Bei Störungen der Leber-Gallen-Funktion, wie z. B. dem Verschluss der ableitenden Gallenwege, gestörter Gallensäure-Produktion oder im Extremfall einer Leberzirrhose, wird entsprechend zu wenig Gallensäure produziert und die Verdauung von Fetten kann gehemmt oder ganz unterbunden werden. Kleinere Beschwerden, die dabei kurzfristig entstehen können, sind zum Beispiel Verdauungsbeschwerden oder Unwohlsein. Langfristig kann es jedoch zu schwerwiegenden Mangelerscheinungen wichtiger Nährstoffe kommen. Dem könnte Kurkuma entgegenwirken und die Reaktionen des Körpers mildern, indem der Inhaltsstoff Curcumin die Produktion und Sekretion von Gallensäure auf natürliche Art fördert. Es könnte insbesondere bei Fettverdauungsstörungen helfen, den natürlichen Verdauungsprozess zu unterstützen. Allerdings sollten Menschen mit einem diagnostizierten Verschluss der ableitenden Gallenwege Curcumin nur nach Absprache mit einem Arzt einnehmen, da der gesteigerte Gallenfluss in diesem Fall zu Gallensteinen führen könnte.

                  „Curcumin wirkt verdauungsfördernd und kann den Gallenfluss anregen.“

Wie wirkt Kurkuma auf die Galle?

Foto - Gewürze wie Kurkuma werden in der Ayurveda seit Jahrthunderten bei Gallenbeschwerden eingesetzt

Gewürze wie Kurkuma werden in der Ayurveda seit Jahrhunderten bei Gallenbeschwerden eingesetzt

Neben ihren anti-entzündlichen und antiviralen Fähigkeiten ist eine der Hauptwirkungen der Kurkuma-Pflanze die gallentreibende, medizinisch cholagoge Wirkweise, die vor allem durch das Curcumin ausgelöst wird. In der Ayurveda-Medizin ist das Curcumin auch als Gallen-Therapeutikum bekannt, weil es den Gallenfluss anregen kann und Einfluss auf das Cholesterin hat. Die Verbindung zwischen Cholesterin und Galle ist schon im Wort verankert, denn es stammt aus dem Griechischen und wird aus den beiden Wörtern für Galle – griech. Chole und fest – griech. Stereos gebildet. Vor allem Bitterstoffe können die Bildung von Gallenflüssigkeit verstärken, welche einen direkten Effekt auf Heiß-Hunger-Attacken hat und diese unterdrücken kann. Somit bietet sich Kurkuma mit ihren zahlreichen Bitterstoffen ideal zur Anregung der Gallenfunktion an.

Die Cholagoga, zu denen auch die Kurkuma-Knolle zählt, haben aufgrund ihrer verdauungsfördernden Eigenschaften ähnliche Wirkweisen wie Abführmittel, allerdings auf rein natürlicher Basis. In diversen medizinischen Studien konnte die gallentreibende Wirkung des Curcumins bereits nachgewiesen werden. Folglich stimulierten die Kurkuminoide in einem Tiermodell nachweislich den Gallenfluss und konnten nicht nur die Ausscheidung der Gallensäure anregen, sondern auch die wichtige Bilirubin- und Cholesterinausscheidung erhöhen.

Die gallentreibende Wirkweise des Curcumins könnte auch zur verstärkten Fettverbrennung führen, wodurch sie positive Auswirkungen auf die Funktionen der Leber haben könnte. Eine weitere Studie aus Indonesien befasste sich mit der Auswirkung der Zugabe von Curcumin auf das Gallenblasenvolumen sowohl von Männern als auch von Frauen. Dabei beobachteten die Wissenschaftler die Wirkung von 20 mg Curcumin-Verabreichung auf die Gallenblasen-Kontraktion. Als Vergleich dazu diente eine Placebo-Gruppe. Bereits wenige Stunden nach der Verabreichung des Curcumins konnte ein Effekt auf die Gallenblase beobachtet werden, welcher zu einer Reduzierung des Volumens beitrug. Dabei konnte mithilfe von 20 mg Curcumin eine Reduzierung um bis zu 29 % erreicht werden.

Einige Jahre später untermauerten die Forscher die cholekinetische Wirkung des Curcumins durch eine zusätzliche Studie. Sie wollten durch ihre Forschungen herausfinden, mit welcher Dosis des Curcumins eine mögliche Kontraktion um bis zu 50 % erreicht werden kann.  Durch eine Ultraschalluntersuchung beobachteten die Forscher bei 40 mg Curcumin-Zufuhr eine 50 % -ige Kontraktion der Blase. Diese Ergebnisse sind vor allem für Menschen mit einer Neigung zu Gallensteinen interessant. Denn durch die Kontraktionswirkung auf Gallenblase und Harnleiter kann es zu einer verstärkten Ableitung von Gallensteinen kommen. Doch Kurkuma und ihr wichtigster Inhaltsstoff das Curcumin könnten nicht nur gesundheitsfördernde Effekte auf die Galle haben, sondern können sich auch positiv auf die Leber auswirken.

„Curcumin hat wichtige antioxidative Eigenschaften und könnte Leberschäden verringern.“

Kurkuma-Wirkung auf die Leber

So ist die Kurkuma-Pflanze in ihrer Funktion nicht nur gallentreibend und möglicherweise auch präventiv bei Gallensteinen, sie soll auch eine schützende Wirkung auf die Leber entfalten können. Dabei könnte das Curcumin nicht nur die Blutfettwerte senken, sondern auch die damit einhergehende Entzündungen im Körper hemmen. Denn die Kurkuma-Pflanze gilt schon seit Generationen als wichtiges Antioxidans, das sogar entzündungshemmend wirkt. Ihre hepaprotektiven, also leberschützenden Eigenschaften rücken die Kurkuma-Knolle in den Blickwinkel als mögliches Therapeutikum bei diversen Leber-Schäden oder auch als natürliche Prävention vor verschiedenen Beschwerden.

Eine wissenschaftliche Studie aus dem Jahr 2004 untersuchte die Schutzwirkung von Tetrahydro-Curcumin, einem Metaboliten des Curcumins, auf die mögliche Hemmung der Toxizität des Erythromycin-Estolat und deren Folgeschäden auf die Leber. Erythromycin ist ein Antibiotikum, das eine ähnliche Wirkweise aufweist wie Penicillin. Allerdings hat es einige unerwünschte Nebenwirkungen, die überwiegend den Magen-Darm-Trakt angreifen und zur Leberzellschädigung führen können. Wissenschaftler konnten hingegen an mit Erythromycin-Estolat-behandelten Ratten beobachten, dass das Tetrahydro-Curcumin eine deutliche Minimierung der Leberschäden aufwies, welche normalerweise bei der Einnahme des Antibiotikums Erythromycin entstehen können. Die Forscher sprachen auf Grundlage ihrer Forschungsergebnisse dem Tetrahydro-Curcumin eine signifikant schützende Wirkung bei möglicher Leber-Toxizität zu. Eine weitere Studie aus dem Jahr 2012 bestätigte die positiven Effekte des Curcumins auf mögliche Leberschäden.

 

Bild- Leberschädigung von Fibrose zu Zirrhose zu Krebs - Behandlung mit Kurkuma

Die Leber leidet als wichtigstes Stoffwechselorgan direkt unter toxischen Schädigungen. In Tiermodellen zeigte Curcumin eine schützende Wirkung vor Fibrose-Veränderungen.

Curcumin bei Leberfibrose

Demnach untersuchten die Wissenschaftler in ihrer Studie die schützende Wirkung des Curcumins bei Leberfibrose. Fast alle chronischen Erkrankungen der Leber führen dazu, dass das funktionierende Gewebe untergeht (Nekrose) und von steifen Bindegewebsfasern ersetzt wird (Fibrose), was schließlich in einer Leberzirrhose mündet.

Im Tiermodell zeigte sich, dass die tägliche Einnahme von Curcumin die gefährlichen Veränderungen des Lebergewebes abmildern konnte, die durch schädigende Substanzen wie Chemikalien entstehen. Weiterhin konnte eine Abnahme der Kollagenablagerung in der Leber beobachtet werden, die normalerweise zur Einschränkung der Elastizität des Organs führt und auf Dauer lebensbedrohlich sein kann. Diverse weitere Studien kamen zu den selben Ergebnisse bei der Untersuchung der Wirkweise des Curcumins auf Leberschäden.

Mit diesen Erkenntnissen aus den Tiermodellen und Hinweisen auf mögliche biochemische Wirkmechanismen wäre der Weg geebnet für weitere pharmakologische Studien für die Therapie von Menschen. Noch gibt es dazu keine Veröffentlichungen, aber wir dürfen gespannt sein.

Zusätzlich konnte nachgewiesen werden, dass das Curcumin nicht nur die antioxidative Befähigung der Leber stärkte, sondern auch die durch toxischen Einfluss verursachten Leberschäden minimierte und die damit zusammenhängenden Blutfettwerte, wie Cholesterin und Triglyzeride senken konnte. Weitere gesundheitlichen Eigenschaften des Curcumins in Bezug auf verbesserte Leber-Aktivität könnten sich auch positiv auf zu hohe Cholesterinwerte oder durch Entzündungen verursachte Erkrankungen wie Alzheimer oder Krebs auswirken. Doch wie kann Kurkuma als Therapeutikum bei Beschwerden und Erkrankungen verwendet werden und welche Dosierung ist für eine nachweisliche Wirkung ausreichend?

Anwendung von Kurkuma

Die Kurkuma-Pflanze hat bereits in vielen Studien gezeigt, dass sie nicht nur als Gewürz angewendet werden kann, sondern auch vielfältige Effekte auf die Gesundheit haben könnte. So wird die Heilknolle zunehmend für medizinische Zwecke erforscht, um einerseits die bestehenden Medikamente bei ihren therapeutischen Wirkungen zu unterstützen und häufige Nebenwirkungen chemisch-synthetischer Arzneien zu minimieren. Andererseits kann Kurkuma sehr gut als mögliche Prävention diverser Krankheiten eingesetzt werden.  Um beides erreichen zu können, muss eine geeignete Darreichungsform des biologisch aktivsten Inhaltsstoffs, des Curcumins, gefunden werden. Denn die zahlreichen Wirkungen der Kurkuma-Pflanze können nur gezielt eingesetzt werden, wenn das Curcumin in einer höheren Konzentration dem Magen-Darm-Trakt zugeführt werden kann. Der Nachteil dieses natürlichen Pflanzenstoffs liegt in seiner Bioverfügbarkeit, welche eine praktische Anwendung im medizinischen Bereich schwierig macht.

Mizellares Kurkuma ist am effektivsten

Die Problematik des Curcumins liegt in seiner Bioverfügbarkeit, welche die Verwertbarkeit dieses Pflanzenstoffs im Darm generiert. Demnach kann das Curcumin aufgrund seiner fettlöslichen Eigenschaft nur sehr schwer vom Darm resorbiert werden, um weiter in den Blutkreislauf transportiert zu werden. Doch genau das wird benötigt, um einen therapeutischen und gesundheitsfördernden Effekt bei Beschwerden erzielen zu können. Auch die Forschungen um Dr. Jan Frank von der Universität Hohenheim haben sich mit dem Transport des Curcumins im Körper beschäftigt und sind auf eine Möglichkeit gestoßen, das schwer wasserlösliche Curcumin für den Magen-Darm-Trakt zugänglich zu machen. Sie imitierten die bereits im Darm vorhandenen Mizellen, die aufgrund ihrer wasserlöslichen Hülle die Darmwand durchdringen können, um so das Curcumin effektiv in den Darm zu transportieren. Eine deutsche Studie des Instituts für biologische Chemie und Ernährung aus Stuttgart hat sich mit einer möglichen Curcumin-Formulierung auseinandergesetzt, welche die Verwertbarkeit des Curcumins erhöhen könnte. Folglich untersuchten die Forscher die Bioverfügbarkeit des Curcumins bei Probanden. Die Dosierung des Curcumins erfolgte einerseits als natives oder mikronisiertes Pulver oder mittels einer Mizellen-Formulierung. Nach 24 Stunden konnten die Wissenschaftler nach einer Auswertung beobachten, dass die Mizellen-Formulierung einen Anstieg von 114- bis 277-fach besserer Bioverfügbarkeit darstellte. In weiteren Studien konnte eine durchschnittliche 185-fach höhere Bioverfügbarkeit des Inhaltsstoffs im Vergleich zu nativem Pulver erreicht werden. Dies ist insofern interessant, als dass das Curcumin dadurch dem menschlichen Organismus verfügbar gemacht und sowohl präventiv als auch bei zahlreichen Beschwerden eingesetzt werden könnte.

                      „Mizellen-Formulierung steigert die Bioverfügbarkeit von Curcumin.“

Zusammengefasst: Wirkweise von Kurkuma und Curcumin auf Galle und Leber

Kurkuma könnte Studien zufolge folgende gesundheitsfördernden Wirkweisen auf Galle und Leber ausüben:

  • es wirkt antioxidativ und entzündungshemmend
  • die Bitterstoffe der Kurkuma-Pflanze regen den Gallenfluss an
  • das Curcumin verursach eine gallentreibende und entgiftende Reaktion im Körper
  • Bilirubin- und Cholesterinausscheidung könnte durch das Curcumin erhöht werden
  • Curcumin könnte das Gallenblasenvolumen deutlich reduzieren
  • Es könnte die Ausscheidungen von Gallensteinen fördern oder sogar präventiv davor schützen
  • Kurkuma hat leberschützende Eigenschaften, die toxische Leberschäden minimieren könnten
  • Curcumin  zeigte im Tiermodell eine präventive Wirkung gegen Leberfibrose bei chemischer Leberschädigung
  • Cholesterin- und Triglyzeridwerte könnten durch das Curcumin gesenkt werden

Quellenverzeichnis

Interview mit Professor Dr. Jan Frank (Ph. D.), Universität Hohenheim, Institut für Biologische Chemie und Ernährungswissenschaft
https://www.bundesregierung.de/Content/DE/StatischeSeiten/Breg/Forschung/Anlagen/2014-11-18-textversion_interview_frank.pdf?__blob=publicationFile&v=2

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