Kurkuma bei Gallen- und Leberproblemen

Gesundheitliche Probleme im Zusammenhang mit Leber und Galle können verschiedene Ursachen haben und sich auf unterschiedliche Art und Weise äußern. Beide Organe stehen in enger Verbindung zueinander und wirken gemeinsam insbesondere auf die Verdauung von Fetten.

In der Leber wird, parallel zu zahlreichen anderen lebenswichtigen Funktionen, die sogenannte Gallensäure aus Cholesterin produziert. Diese wird in der Gallenblase gespeichert und bei Bedarf zusammen mit diversen Enzymen der Bauchspeicheldrüse in den Zwölffingerdarm abgegeben um Fette aufzuspalten.

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Folge von Leber-Funktionsstörungen

Bei Störungen dieses Vorgangs, wie z. B. Verschluss der ableitenden Gallenwege, gestörter Gallensäure-Produktion oder im Extremfall einer Leberzirrhose, wird entsprechend zu wenig Gallensäure produziert und die Verdauung von Fetten gehemmt, oder sogar ganz unterbunden. Dadurch kann es kurzfristig zu Verdauungsbeschwerden und Unwohlsein und langfristig zu schweren Mangelerscheinungen essentieller Nährstoffe kommen.

Kurkumin ist in der Lage die Produktion und Sekretion von Gallensäure auf natürliche Art zu fördern. Es kann insbesondere bei Fettverdauungsstörungen helfen, den natürlichen Verdauungsprozess zu unterstützen.

Allerdings sollten Menschen mit einem diagnostizierten Verschluss der ableitenden Gallenwege Kurkumin nur nach Absprache mit einem Arzt einnehmen, da der gesteigerte Gallenfluss in diesem Fall zu Gallensteinen führen kann (s. Nebenwirkungen).